Freitag, 26. Juni 2020

PALÄSTINA

27.06.20 Dresden. Gestern wurde ein Brief im Landeskirchenamt der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsen von einer Gruppe von 8 Menschen an Landesbischof Tobias Bilz übergeben. Wie sie sagten, setzen sie sich "In der Logik der Liebe" dafür ein, sowohl Unterdrücker als auch Unterdrückte zu befreien, um den Raub palästinensischen Landes zu beenden und für Juden und Palästinenser die gleichen Menschenrechte zur fordern, wie es Artikel 1 der UN Menschenrechtscharta gebietet. Sie baten diese Landeskirche und die ökumenische Christenheit, sich mit all ihren Möglichkeiten für diese Ziele einzusetzen. Der Stellvertreter des Bischofs sowie der Leiter Ökumene nahmen den Brief dankend entgegen, berichteten, dass sie bereits seit längerem auf diesem Weg der Befreiung seien und werden den Brief dem Bischof übergeben. Den Anstoß für den Besuch im Landeskirchenamt hatte ein weltweiter Aufruf palästinensischer Christen << KAIROS Schrei nach Hoffnung. Aufruf zur Entscheidung und zum Handeln - Wir können nicht Gott dienen und gleichzeitig zur Unterdrückung der Palästinenser schweigen! >> gegeben, der der Redaktion vorliegt.

Grenze zwischen Gazastreifen und Israel c dpa


Links zum Thema: 29.01.20 und 01.07.20 (Ankündigung und Bildquelle)

Von Friedrich Naehring, Redaktionsmitglied. Er sagte bei einer Runde Kaffee auf der Terrasse des Bischofs: "So wie die anderen aus sehr unterschiedlichen Beweggründen und Zusammenhängen hierher gekommen sind, bin ich als Mitglied der Friedensinitiative Dresden hier. Teil dieses Zusammenschlusses ist auch die Ortsgruppe Dresden des Democracy in Europe Movement (DiEM25)."